10. Temelin Konferenz

 

Gefahr durch russische Reaktoren

 

Vor ein paar Tagen gab es am Weißen Meer im Nordwesten von Russland einen atomaren Unfall. Ein kleiner Reaktor in einem Raketenantrieb ist anscheinend explodiert. Obwohl die Größe des Unfalls nicht mit dem von Tschernobyl vergleichbar ist, erinnert die Art wie vertuscht wurde stark daran. Erst Tage später meldeten norwegische Messstationen radioaktives Jod in der Luft. (1) (2)

 

Westlich vom Unfallort steht das AKW Leningrad vom Typ Tschernobyl. Weiter östlich schippert "Tschernobyl on Ice", das schwimmende AKW Akademik Lomonossow, durch die Arktis. Und ganz in unserer Nähe, gleich hinter der tschechischen Grenze, bekommen die beiden russischen Reaktoren des AKW Temelin Laufzeitverlängerung.

 

Deswegen veranstalten die BI STOPPT TEMELIN und die Grünen Fichtelgebirge am 5. Oktober 2019 die 10. Temelin Konferenz. Wir haben mit Jan Haverkamp von Nuclear Transparency Watch einen Experten für russische Reaktoren dabei. 

 

Anmeldung erforderlich bei brigitte.artmann@gruene-fichtelgebirge.de, Teilnahme auf eigene Gefahr und Kosten.

 

Treffpunkt ist am  5. Oktober 2019 um 9:00 am Parkplatz Parkhotel Hluboka nad Vltavou.  Die Konferenz findet in Form einer Rundreise in der Umgebung des AKW Temelin statt. Da wir wieder das AKW umkreisen, braucht es den einen oder anderen Teilnehmer, der völlig unökologisch mit dem Pkw anreist, damit wir alle Personen die mit dem Zug kommen auch mitnehmen können.

 

Unterwegs wird in veränderbarer Reihenfolge besprochen:

 

Laufzeitverlängerung Temelin;

 

Laufzeitverlängerung Dukovany (Stand der Beschwerde vor dem Aarhus Komitee);

 

Neubau Dukovany, bzw. Temelin;

 

Endlager Tschechien und Deutschland; 

 

Gefahr durch div. Rosatom Reaktoren.

 

 

(1) UNFALL IN RUSSLAND

 

https://bellona.org/news/nuclear-issues/2019-08-russia-says-small-nuclear-reactor-blew-up-in-deadly-arctic-accident  

 

(2) ERHÖHTE RADIOAKTIVITÄT

 

https://amp.welt.de/vermischtes/article198460121/Atomarer-Unfall-in-Russland-Wetterdienst-meldet-16-fach-erhoehte-Radioaktivitaet.html