7. TEMELIN KONFERENZ Samstag, 25.03.2017 in München

7. TEMELIN KONFERENZ

 

Samstag, 25.03.2017 in MÜNCHEN

 

10:00 – 18:00 Uhr Anmeldung erforderlich

 

                                                       

 

Unterzeichnen Sie unsere PETITION

 

Atomkraftwerk TEMELIN 1 sofort abschalten

 

www.change.org/p/bundesregierung-atomkraftwerk-temelin-i-sofort-abschalten

 

Ort: EineWeltHaus München Schwanthalerstr. 80, Nähe Hbf, www.einewelthaus.de

 

Anmeldung: Brigitte Artmann, Mobil 01785542868, brigitte.artmann@gruene-fichtelgebirge.de

                                

 

·         10:00 Begrüßung und „begreifbare“ Einführung in die Materie

 

Brigitte Artmann, Kreisrätin Wunsiedel, Organisatorin der Konferenz

 

·         10:20 Risiko-Reaktoren an den Grenzen Deutschlands, riskante Schweißnähte in Temelin

 

Sylvia Kotting-Uhl MdB Bündnis 90/ Die Grünen

 

·         Ca. 11:20 Die Schweißnähte in Temelin aus Sicht des Experten

 

Dieter Majer, ehem. Technischer Leiter Atomaufsicht BMUB

 

·         12:20: Was nun Bayern? Zeit bis 13:00 für Fragen und Diskussion mit den ReferentInnen.

 

(Mittagessen in eigener Regie im benachbarten Restaurant des EineWeltHauses möglich.)

 

·         14:00 Dezentrale Energiewende – ohne europäische AKW

 

Tanja Gaudian, Elektrizitätswerke Schönau

 

·         14:45 Hinkley Point C & PAKS II: Umstrittene Subventionen für AKW-Neubauten in der EU, drohende Wettbewerbsverzerrungen und erneuerbare Alternativen zum Atomausbau

 

Christoph Rasch, Greenpeace Energy

 

·         16:45 Kettenreaktion Tihange  www.chain-reaction-tihange.eu/de zusammen mit .ausgestrahlt

 

Jörg Schellenberg oder Walter Schumacher STOP TIHANGE

 17:45 – 18:00 Quo vadis Bavaria? Folgen wir dem Beispiel von STOP TIHANGE?  

 

 

 

Termine 2017 wegen der Temelin Schweißnaht:

 

17.04.2017 Waidhaus - „Trommeln gegen Temelin“ – hier: Kontakt Beate Schneider b.schneider@santofit.de

 

19.05.2017 AKW Lubmin – Führung Reaktor 6 und Zwischenlager – Rückbau russischer VVER Reaktoren

 

23.05.2017 Prag - ENEF Konferenz – Nuclear Transparency Watch spricht über die Schweißnähte

 

28./29.06.2017 Brüssel - ENSREG Konferenz - NTW organisiert für uns ein Treffen mit den Atomaufsichten

 

30.09.2017 AKW Temelin - 8. Temelin Konferenz  - Exkursion Maschinenhalle und Zwischenlager

 

Kontakt Brigitte Artmann, Mobil 01785542868, brigitte.artmann@gruene-fichtelgebirge.de

 

 

 

Infotische im Foyer: Infotische im Foyer:

 

          www.igmuc.de;

 

 

Greenpeace Energy      www.greenpeace-energy.de

 

 

Veranstalter: Grüne Fichtelgebirge, BI STOPPT TEMELIN, Aarhus Konvention Initiative, BI WAA NAA

 

UnterstützerInnen: Halo Saibold,Ex-MdB, Kreisrätin Passau-Land; Werner Weindorf, Landesarbeitsgruppe Energie Grüne Bayern; Klaus Buchner MdEP Grüne/EFA; Greenpeace Energy; Elektrizitätswerke Schönau; eenprocon Energieberatung;  ÖDP Kreisverband Weiden/ Neustadt an der Waldnaab/ Tirschenreuth; BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Kreisverband  Miesbach und München, Landesverband Bayern, Bezirksverband Oberfranken; Bund Naturschutz Kreisgruppe Tirschenreuth; BAYERNALLIANZ für Atomausstieg und Klimaschutz;

 

        


 

 

 

                                          

                                                            

 

 

 

Die Temelin Konferenz finanziert sich über Spenden und braucht auch Ihre Unterstützung!

 

 

·         DIE GRÜNEN KV Wunsiedel: IBAN: DE10780500000620005496, BIC: BYLADEM1HOF Mit Spendenbescheinigung

 

 

·         STOPPT TEMELIN  B.Artmann, IBAN: DE52 7805 0000 0222 4106 64, BIC: BYLADEM1 HOF

 

Ohne Spendenbescheinigung 

 

 

Aktuelle Informationen: www.stoppt-temelin.de und www.gruene-fichtelgebirge.de

 

 

 

 

Nach jüngsten Vorfällen an tschechischem AKW

Internationale Temelin-Konferenz fordert Stopp neuer Atomprojekte

 

München, im Februar 2017. Während der Kampf um das belgische AKW Tihange auf allerhöchster Ebene tobt und am 25. Juni 2017 eine 90 km langen Menschenkette über drei Länder geplant wird,  wartet der ähnlich brisante Fall im AKW Temelin noch auf die breite öffentliche Aufmerksamkeit.

 

Sechsmal fand die Temelin Konferenz bereits mit internationalen Experten in Tschechien statt. Hochkarätig besetzt wird die Konferenz am 25. März 2017 zum ersten Mal in München im Eine Welt Haus tagen. Es geht um die im Raum stehenden Betrugsvorwürfe wegen unsicherer Schweißnähte am atomaren Kühlwassersystem des Reaktorblocks 1. Eine ehemalige Inspektorin der tschechischen Atomaufsicht habe die Unregelmäßigkeiten bestätigt und es werde gegen Unbekannt ermittelt, berichtet  Konferenz-Organisatorin Brigitte Artmann. Die grüne Kreisrätin aus dem oberfränkischen Marktredwitz fordert deshalb: „Die tschechische Regierung kann angesichts dieser Vorfälle nicht zur Tagesordnung übergehen und darf nicht weiter an ihren Ausbauplänen für die Atomkraftwerke festhalten, sondern muss endlich wieder stärker in alternative Energieträger investieren.“

 

Referenten in München sind Sylvia Kotting-Uhl, die Atomexpertin der grünen Bundestagsfraktion, und Dieter Majer, der ehemalige technischen Leiter der Atomaufsicht des Bundesumweltministeriums. „Die Temelin-Betreiberfirma hat bisher nur unzureichend zur Aufklärung der Unregelmäßigkeiten an den Schweißnähten beigetragen“, sagte die grüne Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl. „Die Zweifel können nur durch gründliche Einsicht in die Dokumentation ausgeräumt werden.“ Sie forderte deshalb die tschechische Atomaufsicht  auf, diese dem deutschen Bundesumweltministerium entsprechend der Vereinbarungen des deutsch-tschechischen Atomabkommens zur Verfügung zu stellen. Kotting-Uhl hatte im Oktober 2015 zusammen mit Brigitte Artmann, Dieter Majer  und Technik-Experten am Fachgespräch der tschechischen und deutschen Atomaufsichten bezüglich dieser Angelegenheit in Prag teilgenommen. 45.000 Personen haben bereits die Petition unterzeichnet, mit der die Veranstalter der Konferenz nun die Bundesregierung auffordern, die Aktenuntersuchung sofort durchzuführen.

 

Weiteres Thema auf der Temelin-Konferenz sind die energiewirtschaftlichen Verwerfungen durch neue AKW-Projekte. „Atomkraft ist nicht nur höchst riskant, sondern ist auch nach mehr als 60 Jahren unwirtschaftlich und auf massive Subventionen angewiesen, die grenzüberschreitend die Energiemärkte zulasten Erneuerbarer verzerren“, sagt Christoph Rasch vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy, mit Blick auf zahlreiche in Europa geplante AKW-Neubauten. Die dezentrale Energiewende ohne europäische AKW beleuchtet Tanja Gaudian von den Elektrizitätswerken Schönau. STOP TIHANGE wird die am 25. Juni 2017 geplante 90 km lange Menschenkette zwischen Tihange, Lüttich, Maastrich und Aachen vorstellen. Am Ostermontag kann die „Kettenreaktion Tihange“ im oberpfälzischen Grenzort Waidhaus bei der Demo „Trommeln gegen Temelin“ bereits auf Bayern übergreifen.

 

 

Die „Atomkraftwerk TEMELIN 1 sofort abschalten“ Petition an die Bundesregierung

www.change.org/p/bundesregierung-atomkraftwerk-temelin-i-sofort-abschalten

 

Die Petition an die Bundesregierung haben bereits über 45.000 Personen unterzeichnet. Sie beinhaltet die Temelin Resolution. Sie wurde von den internationalen Experten der bisherigen sechs Temelin Konferenzen ausgearbeitet. Neben der Forderung nach sofortiger Untersuchung der Aktenlage der Temelin-Schweißnähte heißt es darin: Die politisch Verantwortlichen „sollen Pläne für den Ausstieg aus bestehenden Atomkraftwerken entwickeln. und den alten Reaktoren von Dukovany keine Laufzeitverlängerung zugestehen. Stattdessen müssen Alternativen entwickelt werden, basierend auf Energieeffizienz und erneuerbaren Energiequellen.“ Tschechien will den AKW-Standort Dukovany in den kommenden Jahren erweitern, Auch für einen immer wieder verschobenen Ausbau des Atomkraftwerks Temelin finden laut Medienberichten derzeit wieder Gespräche mit potenziellen Investoren statt. Zugleich hat die tschechische Regierung in den vergangenen Jahren die Förderung für erneuerbare Energieträger zusammengestrichen und Photovoltaikanlagen mit zusätzlichen Abgaben belastet. Mit der Temelin-Resolution appelliert man an die Bundesregierung, sich stärker als bisher gegen AKW-Neubauten in benachbarten Staaten zu engagieren. Die deutsche Politik, heißt es in dem Dokument, müsse „sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger in Deutschland alle ihnen durch internationales Recht garantierten Möglichkeiten bekommen, an Entscheidungsprozessen zur Energiepolitik in Nachbarstaaten teilzunehmen; inklusive mindestens drei Monaten öffentlicher Auslegungsfristen bei grenzüberschreitenden Konsultationen bezüglich Energiestrategien und bei neuen Energieprojekten in den Nachbarstaaten.“

 

Kontakt: Brigitte Artmann, Kreisvorsitzende Grüne Fichtelgebirge, Mobil 01785542868, 

brigitte.artmann@gruene-fichtelgebirge.de                        www.stoppt-temelin.de und www.gruene-fichtelgebirge.de

 

 

 



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